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Was nützt der schönste Employer Brand, wenn er im Internet nicht zu finden ist?

Author: Mag. Andrea Starzer MBA
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Wenn es um die Suche nach einem neuen Job geht, hat die Samstagsbeilage ernstzunehmende Konkurrenz bekommen: immer mehr Menschen suchen vor allem im Internet nach interessanten Stellen und attraktiven Unternehmen. Der War for Talents entscheidet sich zunehmend online – höchste Zeit, sich als Arbeitgeber um die Imagepflege im Internet zu kümmern.

Vor allem im Hinblick auf demografische Veränderungen und Fachkräftemangel ist es für Unternehmen schon heute (über-)lebensnotwendig, potentiellen Mitarbeitern ein ansprechendes Gesamtbild zu vermitteln. Und nicht nur qualifizierte Fachkräfte wollen überzeugt werden: auch auf dem Ausbildungsmarkt werden Online Reputation und Arbeitgeberbewertungen garantiert eine wachsende Rolle spielen - dass sich Jugendliche über potentielle Ausbildungsbetriebe in erster Linie im Internet informieren, dürfte jedem Personalverantwortlichen bewusst sein.

Online Recruiting beginnt mit einer attraktiven Karriereseite

Kernstück des Online Employer Brandings und Recruitings ist der Karrierebereich der Unternehmenswebsite: bei sämtlichen Aktivitäten in Online Stellenbörsen und sozialen Netzwerken wird auf diese Seite verlinkt. Wenn die Karriereseite vernachlässigt wird oder auch nur wirkt, ist der erste gute Eindruck schnell dahin. Pflicht sind deshalb vollständige Kontaktdaten, ein konkreter Ansprechpartner und klare Aussagen darüber, welche Fähigkeiten, Qualifikationen und Erfahrungen ein Bewerber mitbringen soll. Ebenso wichtig ist eine ausführliche Stellenbeschreibung – natürlich inklusive Benefits wie Weiterbildungsmöglichkeiten, Aufstiegschancen usw.

Damit die Karriereseite in den Suchergebnissen von Google, Bing oder Yahoo einen der vorderen Plätze belegt, kann auch ein wenig Suchmaschinenoptimierung für den Karrierebereich einer Website nicht schaden. Durch Keywords wie die jeweilige Stellenbezeichnung, den Arbeitsort oder die Branche stoßen Menschen auf Jobsuche möglicherweise auf Unternehmen, an die sie vorher nicht gedacht hätten.

Social Media – Viel Aufwand, viel Potential

Facebook, Twitter, Google+ und andere soziale Netzwerke bieten viel Potenzial für Recruiting und Employer Branding – aber nur, wenn sich jemand die Mühe macht, aktuelle Inhalte bereitzustellen und auf Kommentare und Anfragen zeitnah zu reagieren. Dass sich ein Unternehmen auch im Social Net treu bleiben sollte, versteht sich leider noch zu oft nicht von selbst. Eine klare und durchgängig eingehaltene Kommunikationsstrategie ist unverzichtbar für einen authentischen Auftritt. Und natürlich sollte die Darstellung als Arbeitgeber der Realität entsprechen: wer sich online als Gaudi-Unternehmen präsentiert, aber in Wirklichkeit eine konservative Unternehmenskultur lebt, wirkt früher oder später auch auf die eigenen Mitarbeitern unglaubwürdig.

Jobsuche unterwegs – Mobile Recruiting

Mit Smartphone oder Tablet suchen potentielle Bewerber auch unterwegs nach Stellenangeboten. Deshalb lohnt es sich, den Karrierebereich einer Website auch als mobile Version anzubieten. Nichts ist lästiger, als mühsam den entsprechenden Bereich vergrößern zu müssen

Übrigens: auch Location Based Services wie Foursquare.com oder Tupalo.com bietet Platz für einen Hinweis auf freie Stellen.